Fari Cup 2017 – Ein Erlebnis in zwei Akten

9. November 2017 Geschrieben von admin. in Aktuelles, Fitness- und Freizeitrudern, Rudern, Rudern & Sport, Sportangebote

Fari Cup 2017 - Frauen-Vierer auf der Alster
Erster Akt

Die Ruhe nach dem Sturm

Erlebnisse aus dem Herren-Vierer von Heiner Wenk

Geschafft.
Wir waren aufgeregt.
Gemächlich sind wir über die Außenalster und durch den Alsterkanal zum Start gerudert. Wunderbares Spätherbstwetter, angespanntes Schweigen im Boot, unser Vierer stellt etwa ein Promille der Teilnehmer an dieser großen Herbstregatta in Hamburg dar. Eine endlose Reihe von Booten auf dem Weg zum Start, auf den letzten paar Hundert Metern einsortieren in die Startreihenfolge.
Warten.

Dann: Eine Anlegemöglichkeit. Alle wollen doch noch mal austreten: Das ist die Aufregung.
Alle 30 Sekunden fährt ein Boot los.

Neue Trainingszeiten

22. Oktober 2017 Geschrieben von Youri Steeneck. in Aktuelles, Alte Herren, Fitness- und Freizeitrudern, Jugendabteilung, Rudern, Rudern & Sport, Sportangebote, Trainingszeiten

Ab sofort gelten die nachfolgenden Wintertrainingszeiten (Ruderzeiten, Hallenzeiten, Bootshauszeiten):
rvosch.de/rudern/trainingszeiten/

Bitte beachtet auch das Winterfahrverbot oberhalb von Melchers Hütte zwischen dem 01. November und bis einschließlich 31. März (vgl. Sammelverordnung über Natur- und Landschaftsschutzgebiete im Bereich „Hammeniederung“ und „Teufelsmoor“ – Artikel 1  § 9 Absatz 1 Abschnitt 2)

Herbsttour auf der Hamme

22. Oktober 2017 Geschrieben von admin. in Aktuelles, Fitness- und Freizeitrudern, Rudern, Rudern & Sport

Die Abendsonne stand bereits tief im Westen, als wir die „Jochen Schink“ aufs Wasser ließen. Jede Minute dieses frühherbstlichen, milden Septemberabends war uns zu kostbar, um sie am Steg zu vertrödeln. Deshalb verloren wir an diesem Abend beim Einlegen der Skulls und des hölzernen Schwerts keine Zeit. Die Damen-Mannschaft unseres Doppelvierers für die bevorstehende Hamburg-Regatta stand erwartungsfroh am Steg. Als unsere Trainerin Brigitte das Kommando zum Einsteigen gegeben hatte, ging es los. Jenny, unsere große blonde Schlagfrau, die vor dem Steuerplatz im Heck saß, legte los. Katrin, ich und Christine folgten in Bruchteilen von Sekunden. Wir ruderten unter der Autobrücke hindurch. Das Clubhaus verschwand ebenso aus meinen Augen wie die Erlebnisse dieses chaotischen Dienstags.

Nachdem wir während eines kurzen Halts auf dem Wasser unsere Stemmbrett-Positionen und Dollenhöhen eingestellt hatten, konnte das Training beginnen. Unser Ziel war es, den absoluten Gleichklang aller Schlagabläufe zu finden. Eine schwierige Aufgabe, die jede Mühe wert war! Wir hatten unser Ziel fest im
Blick: Ein gleitender Vortrieb, der nicht durch Ruckelbewegungen oder eine schiefe Wasserlage gestört werden sollte! Daran würde die gesamte Mannschaft auf den folgenden fünfzehn Kilometern arbeiten. Ich hatte längst gelernt, dass Technik und Gleichklang unter einem zu zackigen Losrudern am Anfang der Einheit leiden kann. Unsere Trainerin würde uns deshalb zunächst nur auf halber Rollbahn rudern lassen. „In die Rücklage!“, rief Brigitte vom Steuerplatz. Wir starteten aus der Position des Endzugs mit unseren ins Wasser gesteckten Blättern. Jede einzelne Athletin registrierte dabei ihre persönliche Arbeitshöhe im Boot. Die Konzentration auf den ersten gemeinsamen Start des Abends wurde greifbar. „Und los!“ Mit Druck auf den Innenhebeln hob unsere Schlagfrau die Skulls aus dem Wasser und führte sie in einer fließenden Bewegung nach hinten. Katrin, Christine und ich taten gleichzeitig dasselbe. Die „Schink“ nahm langsam an Fahrt auf. Wir verlängerten den Wasserweg unserer Skulls Stück für Stück über eine dreiviertel Rollbahn bis zur gesamten Rollbahnlänge und feilten unaufhaltsam am Gleichklang unserer Bewegungen. Das Boot wurde schneller und unsere Bewegungen immer harmonischer und fließender.